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Wohnungsmarkt Berlin: In 2018 kein Ende der Preissteigerungen in Sicht

By 27. Februar 2018 No Comments

Hohe Nachfrage und knappes Angebot nach Wohnraum in der Hauptstadt

Bevölkerung, Wirtschaftsleistung und Beschäftigtenzahl wachsen seit Jahren: die sehr dynamische Entwicklung Berlins ist der wichtigste Faktor der steigenden Miet- und Kaufpreise für Wohnimmobilien in Berlin, konstatiert der aktuelle, von der Berlin Hyp und dem Immobiliendienstleister CBRE herausgegebene Wohnungsmarktreport. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Neubauwohnungen in Berlin. Foto: Sven Hoch

Berlin baut zu wenig

2017 wuchs die Zahl der Beschäftigten um rund 48.000 Menschen. Die Arbeitslosenquote fiel auf unter 10 %  – für Berliner Verhältnisse sind das Tiefststände. Der Zuzug in die Hauptstadt ist ungebremst.  60.466 Neu-Berlinern, also rund 30.000 Haushalten, standen im Jahr 2016 aber nur 10.781 fertiggestellte Wohnungen gegenüber. Zwar stieg die Anzahl der vollendeten und neu genehmigten Wohnungen im letzten Jahr leicht an, kann aber mit dem Bedarf an neuem Wohnraum nicht Schritt halten. Zudem bleibt die hohe Diskrepanz zwischen Baugenehmigungen und tatsächlichen Fertigstellungen bestehen. Verschärfend kommt hinzu, dass auch das Angebot an auf dem offenen Markt offerierten Bestandswohnungen drastisch zurückging.

2017 erhöhten sich in Berlin die durchschnittlichen Angebotsmieten um etwa 9 %, die durschnittlichen Ankaufspreise für Eigentumswohnungen gar um mehr als 12 % gegenüber dem Vorjahr. Berlin bleibt attraktiv und der Zuzug in die Stadt hoch. Die Preise und Mieten dürften, konstatiert die Studie, auch im Jahr 2018 weiter spürbar anziehen.