Preise für Wohnimmobilien: Berlin auf der Überholspur

Berlin bleibt – was Wohnimmobilien betrifft – ein Mietermarkt. Dabei steigt die Nachfrage nach Mietwohnungen ständig. Mittlerweile lebt in mehr als der Hälfte der Berliner Haushalte nur eine Person. Zudem wächst Berlin um rund 50.000 Einwohner. 2025 sollen in der Hauptstadt bereits über vier Millionen Einwohner zuhause sein.

Besonders junge Leute zieht es an die Spree, weil sie hier gute berufliche Perspektiven finden. Auch Akademiker aus dem In- und Ausland kommen in die Metropole, sei es um einzelne Projekte zu realisieren oder besondere Karrierechancen zu nutzen. Nicht zuletzt zieht es vermehr Senioren wieder verstärkt in die City.

Neubau von Wohnhäusern am Ostkreuz in Berlin Friedrichshain. Foto: Sven Hoch

Neubau von Wohnhäusern am Ostkreuz in Berlin Friedrichshain. Foto: Sven Hoch

Da wird zeitgemäßer Wohnraum immer mehr zur Mangelware. Angebot und Nachfrage bestimmen auch den Wohnungsmarkt. So verwundert es nicht, dass die Angebotsmieten in Berlin allein vom 2. Halbjahr 2015 bis zum 2. Halbjahr 2016 um rund 12 % stiegen. Der selbst im Vergleich z.B. zu München, Köln oder Hamburg sehr kräftige Verteuerung liegt auch darin begründet, dass das Mietpreisniveau in Berlin immer Verhältnis zu in anderen deutschen Metropolen immer noch recht günstig ist.

Ein Ende der steigenden Mieten ist in Berlin offenbar weiterhin nicht in Sicht, wie auch die vom Forschungsinstitut Empirica erarbeitete Prognose für die zukünftige Entwicklung der Mietpreise belegt:

 Veränderung
2010 - 2015
Veränderung
2015 - 2020
Veränderung
2015 - 2020 p.a.
Berlin40,5 %12,4 % 2,4 %
München27,7 %14,6 %2,8 %
Stuttgart27,3 %12, 4% 2,4 %
Frankfurt am Main20,9 %9,3 %1,8 %
Düsseldorf19,1 %11,0 %2,1 %
Köln18,2 %10, 1 %1,9 %
Hamburg13,1 %7,2 %1,4%

Quelle: PvP-News 2/2017 / Empirica

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